Diese Woche waren wir sehr rührig.
Wir haben das Hessenbaudarlehen in Heppenheim beantragt und den Kaufvertrag für unser Grundstück unterschrieben. Demnach werden jetzt auch die ersten Rechnungen eintrudeln: Notar, Finanzamt.
Irgendwie verschiebt sich momentan immer alles weiter nach hinten. Erst dachte ich, dass wir im September mit Bauen anfangen können. Das Baugesuch ist unterzeichnet und wartet nun darauf, bei der Gemeinde in Lorsch eingereicht zu werden. Das ist frühstens ab dem 24.09. möglich, da der geänderte Bebauungsplan noch vom Magistrat rechtskräftig verabschiedet werden muss und diese Verabschiedung aufgrund der Sommerpause eben erst in einer Sitzung in KW 39 erfolgt. Tolle Sache, aber näher kommentieren möchte ich das an dieser Stelle nicht.
Ist das Baugesuch erstmal eingereicht, haben wir ja ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach § 56 HBO und es kann spätestens 4 Wochen nach dem Einreichen mit dem Bau begonnen werden. Mal schauen, ob der Bagger noch im Oktober rollt.
Die Teilungsvermessung unseres Grundstücks ist erfolgt (sonst hätten wir es ja nicht kaufen können). Allerdings dauert es auch hier noch, bis die Behörden dies auch ins Grundbuch übertragen haben.
Nichtsdestotrotz sehen wir erwartungsvoll in die Zukunft und haben einen milden Winter bestellt. Angesichts der Tatsache, dass ich früher beim Deutschen Wetterdienst gearbeitet habe, sollte dies kein Problem darstellen.
Außerdem habe ich mir ein Buch über Obstbaumschnitt gekauft. Ich möchte unbedingt einen Apfel- oder einen Birnbaum pflanzen. Evtl. auch eine Obsthecke oder ein Spalier ziehen. Da kann etwas Lektüre im Vorfeld nicht schaden.
Gerd

Süß du bist wie ich planst auch Dinge, wenns Haus noch nicht mal steht…
Wünsche euch viel Glück bei uns hat sich sicher alles um 6 Monate verschoben
Hi, wir haben uns das auch alles etwas anders vorgestellt. Im November unterschrieben und Bauunterlagen wurden erst am 30.06.2009 eingereicht. Gleichzeitig haben wir die öffentlichen Mittel beantragt, aber bis heute noch keine Rückinfo, bzw. die Bewilligung erhalten. Ich hatte von Januar bis zum Ende immer wieder angefragt, warum der Finanzierungsberater nicht einfach schon mal die öffentlichen Mittel beantragt. Jetzt ist es uns klar, weil er uns kurz vor Unterzeichnung eine Rechnung vorlag, welche ich in der Höhe nicht akzeptiert habe, zu der Zeit lief uns aber die Zeit davon um selber nochmal alles beizubringen und auszufüllen. Nun haben wir uns auf eine Pauschalsumme geeinigt. Er kannte meine Kalkulation zu allen erdenklichen Punkten und hat nie etwas davon erwähnt, dass er dafür auch Geld verlangt. Ganoven …. Alle! Immerhin hat er ja die Provisionen des Fremddarlehen und von Bausparverträgen auch bekommen, wenn auch von den Banken.
Auch wir sind im vereinfachten Baubewilligungsverfahren und könnten längst anfangen. Ohne diese Bewilligung dürfen wir allerdings nicht anfangen.
Nun fällt alles in den Winter und können wohl kaum im Dezember rein.
Bauen ist schon aufregend.
LG
Christian
Das Problem ist halt, dass alles aufeinander aufbaut. Wenn es nach dem Bauträger gehen würde, dann wären wir schon lang im Haus.
Erst muss die Gemeinde einen Bebauungsplan verabschieden => dauert.
Dann muss eine Teilungsvermessung durchgeführt werden => dauert.
Dann muss das ins Grundbuch eingetragen werden => dauert.
Die öffentlichen Mittel in Hessen muss man selbst beantragen, und am besten beantragt man das erst, wenn man alle notwendigen Unterlagen zusammen hat. Allerdings hat es im Vorfeld ungemein geholfen, das unser Berater Erfahrung im Beantragen von öffentlichen Mitteln hatte. Dadurch musste ich lediglich 2 Dokumente nachreichen und der Antrag ging eine Woche nach dem Einreichen zur Bank.
Ich hoffe wie gesagt auf einen milden spät einsetzenden Winter, damit der Bau noch dieses Jahr starten kann.
Die Verzögerung fängt ja irgendwann auch an, Geld zu kosten.
Gerd
Ihr schafft das nur nicht locker lassen